Am 31. Juli 2020 um 10:00 Uhr haben wir unsere Wohnung abgegeben und sind offiziell in unseren Bus gezogen.

Der Abend vor der Abgabe war ziemlich stressig – wir waren viel länger als erwartet beschäftigt mit dem Putzen der Wohnung. Das Ziel, um 18:00 Uhr im Liegestuhl auf eine erfolgreiche Putzerei anstossen zu können, wurde klar verfehlt! Zum Glück realisierte unsere gute Fee Mary, dass wir ziemlich am Anschlag waren. Sie machte uns ein Feuer und hütete Mojo in der Schlussphase unserer Arbeiten, so dass wir dann doch noch in einen Sessel plumpsen und ein kleines Znacht geniessen konnten – spät am Abend und völlig genudelt… vielen Dank Mary!

Die letzte Nacht im Ried verbrachten wir in unserem Bus im Garten, frisch geduscht (nochmals vielen Dank, Mary!), müde und zufrieden.

noch ein letztes tête-à-tête mit Eiger und Mönch

Nach einer tollen Überraschung in Form eines Frühstücks im schönen Wintergarten unserer lieben Nachbarsfamilie gaben wir also am folgenden Tag unsere Schlüssel ab und setzten uns bald darauf ins Auto. Wir verlassen das Ried mit schönen Erinnerungen… au revoir, chers voisins!

liebe Nachbarsfamilie, winkend
Endlich unterwegs!

Nun sind wir also unterwegs, und doch sind wir noch nicht ganz abgenabelt. Es stehen noch einige wenige Termine an, welche unsere Ausreise etwas hinausschieben, unter anderem die Nachkontrolle von Mojos Knie.


Etwas später als ursprünglich geplant, fuhren wir endlich über eine Grenze. Vor diesem lang ersehnten Akt bogen wir aber auf unserem Weg gegen Osten noch ins Prättigau ab und fanden – danke Sarah für den Tipp – ein kleines, verschlafenes Tal vor, wo das Wasser in der Badi glasklar, frisch und herrlich unchlorig wie in einem Bergsee ist.