{"id":1929,"date":"2021-10-22T14:38:36","date_gmt":"2021-10-22T14:38:36","guid":{"rendered":"https:\/\/nyumbani.ch\/?page_id=1929"},"modified":"2021-10-25T19:32:58","modified_gmt":"2021-10-25T19:32:58","slug":"slowenien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/nyumbani.ch\/index.php\/slowenien\/","title":{"rendered":"Slowenien"},"content":{"rendered":"\n<p>\u00dcber eine abenteuerlich angelegte Pass-Strasse &#8211; unser Respekt geb\u00fchrt allen Rennvelofahrern, die sich darauf vergn\u00fcgen &#8211; verliessen wir den Norden Italiens, passierten einen unauff\u00e4lligen Grenz\u00fcbergang und fanden uns nach vielen Kurven und heissen Bremsen im kleinen \u00d6rtchen \u017daga wieder. Slowenien begr\u00fcsste uns ruhig und unaufgeregt. Von unserem &#8222;Einstiegsort&#8220; fuhren wir das <a href=\"https:\/\/nyumbani.ch\/index.php\/2021\/10\/25\/soca-tals\/\" data-type=\"post\" data-id=\"1955\">So\u010da-Tal<\/a> aufw\u00e4rts, bis zu einem sehr gut gelegenen, naturnahen und fast leeren Campingplatz. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-rounded\"><figure class=\"aligncenter size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_4086-300x225.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1948\" srcset=\"https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_4086-300x225.jpg 300w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_4086-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_4086-768x576.jpg 768w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_4086-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_4086-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_4086-600x450.jpg 600w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_4086-945x709.jpg 945w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\"\/>\n\n\n\n<p>Nach zwei N\u00e4chten verliessen wir das Tal wieder und landeten in der kleinen Stadt Idrija, welche uns aus der N\u00e4he nicht so verz\u00fcckte, dann aber aus etwas gr\u00f6sserer Distanz umso mehr. Wenige Minuten Fahrt und ein paar H\u00f6henmeter sp\u00e4ter durften wir unser Auto f\u00fcr die Nacht auf dem Vorplatz eines (oder vielleicht des?) lokalen Touristenguides parkieren. Er war zwar nicht zu Hause, aber seine Frau hiess uns freundlich willkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend wir zuvor in den Gassen des Ortes &#8211; in denen sich die H\u00e4user irgendwie fast etwas zu eng aneinander schmiegen &#8211; keine wirklich einladenden Pl\u00e4tzchen auffinden konnten, hatten wir jetzt eine wundersch\u00f6ne Aussicht \u00fcber Idrija. Bei Tag sah es fast so aus, als w\u00e4re es dem Ort in dem engen Tal irgendwie nicht so ganz bequem. Hundegebell, Baul\u00e4rm, Autohupen. Als nach einem sch\u00f6nen Abendrot sich dann die Nacht \u00fcber sie legte, wahr ihr wohler. Sie fand ihre Schlafposition und war nunmehr friedlich anzuschauen, und wir hatten den besten Platz daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_20211019_1614032-1024x768.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1950\" data-full-url=\"https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_20211019_1614032.jpg\" data-link=\"https:\/\/nyumbani.ch\/index.php\/slowenien\/img_20211019_1614032\/\" class=\"wp-image-1950\" srcset=\"https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_20211019_1614032-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_20211019_1614032-300x225.jpg 300w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_20211019_1614032-768x576.jpg 768w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_20211019_1614032-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_20211019_1614032-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_20211019_1614032-600x450.jpg 600w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/IMG_20211019_1614032-945x709.jpg 945w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DSC05673-1024x683.jpg\" alt=\"\" data-id=\"1949\" data-full-url=\"https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DSC05673.jpg\" data-link=\"https:\/\/nyumbani.ch\/index.php\/slowenien\/dsc05673\/\" class=\"wp-image-1949\" srcset=\"https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DSC05673-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DSC05673-300x200.jpg 300w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DSC05673-768x512.jpg 768w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DSC05673-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DSC05673-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DSC05673-600x400.jpg 600w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/DSC05673-945x630.jpg 945w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\"\/>\n\n\n\n<p>Am Morgen dann war sie verschwunden. Abgehauen im dicken Herbstnebel? Wegen uns? Die bekannte Ger\u00e4uschkulisse beruhigte uns aber und wir wussten, dass Idrija noch da war. Wir waren beruhigt und konnten uns unbeschwert von unserer Gastgeberin verabschieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Slowenien ist klein. Ohne zu juflen fuhren wir \u00fcber kleine Strassen durch l\u00e4ndliche Idylle und waren nach nicht mal zwei Stunden Fahrt in Novo Mesto, einem gr\u00f6sseren Ort in Sloweniens S\u00fcden. Unweit des Stadtzentrums konnten wir unser Auto f\u00fcr die Nacht parken und begaben uns zu Fuss auf Erkundungstour.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir betraten das St\u00e4dtchen \u00fcber eine Br\u00fccke, welche \u00fcber den Fluss Krka f\u00fchrt, und flanierten den einladenden, kleinen Hauptplatz hoch. Einheimische genossen einen der wohl letzten warmen Herbstnachmittage und sassen an den Aussentischen der Bistrots beisammen, es roch nach Marroni. Wie auch in Idrija waren die Bauarbeiter emsig und die Baustellen zahlreich, was eine interessante, wenn auch nicht optimale Ger\u00e4uschkulisse f\u00fcr unseren Besuch in Novo Mesto bedeutete.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/threema-20211020-171645063.jpg-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1951\" srcset=\"https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/threema-20211020-171645063.jpg-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/threema-20211020-171645063.jpg-300x225.jpeg 300w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/threema-20211020-171645063.jpg-768x576.jpeg 768w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/threema-20211020-171645063.jpg-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/threema-20211020-171645063.jpg-2048x1536.jpeg 2048w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/threema-20211020-171645063.jpg-600x450.jpeg 600w, https:\/\/nyumbani.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/threema-20211020-171645063.jpg-945x709.jpeg 945w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-dots\"\/>\n\n\n\n<p>Den &#8222;perfekten&#8220; Sound drehte uns dann etwas weiter eine junge Frau an. Wer weiss, vielleicht kommt dem einen oder anderen die folgende Anekdote bekannt vor:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Do you speak English? Do you like Rock Music?&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p>Da wir beides nicht wirklich verneinen konnten, fanden wir uns im Gespr\u00e4ch mit einer jungen Frau wieder, welche als Freundin des Managers einer Rockband aus Estland auf der Strasse die Musik der Band verkauft. Leider k\u00f6nnen sie momentan keine Konzerte spielen. <\/p>\n\n\n\n<p>So ein Zufall! Letztes Jahr haben wir in Interlaken schon ein Mitglied dieser Band auf der Strasse getroffen. Wir hatten jedoch damals kein Bargeld dabei und haben nichts gekauft. Wir erstanden also jetzt eine CD und waren gespannt auf die darauf gespeicherten Kl\u00e4nge. <\/p>\n\n\n\n<p>Kurz nach dem Kauf schraubten wir unsere Erwartungen an die Musik nach einer kurzen Recherche zum Bandnamen &#8222;California Condor&#8220; massiv herunter. Wir waren auf die Masche hereingefallen. Die Chance, wieder einmal irgendwo auf ein &#8222;Bandmitglied&#8220; zu stossen ist gross, denn sie ist wohl an vielen Orten gleichzeitig &#8222;on tour&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir beschlossen, auf der n\u00e4chsten Fahrt dennoch reinzuh\u00f6ren. Dies taten wir auch, aber nur gesch\u00e4tzte 30 Sekunden. Der Sound erinnerte uns stark an den Baul\u00e4rm in Novo Mesto. Im Gegensatz zur Band &#8222;California Condor&#8220; spielen die Bauarbeiter jedoch auch live.<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas frusturiert wechselten wir zur\u00fcck zu den positiveren Kl\u00e4ngen der Kastelruther Spatzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die paar un\u00f6tig ausgegebenen Euros schmerzten weniger als unsere Ohren und als die Tatsache, dass wir verarscht wurden. Schade. Wir k\u00f6nnen diese Band leider niemandem weiterempfehlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber eine abenteuerlich angelegte Pass-Strasse &#8211; unser Respekt geb\u00fchrt allen Rennvelofahrern, die sich darauf vergn\u00fcgen &#8211; verliessen wir den Norden Italiens, passierten einen unauff\u00e4lligen Grenz\u00fcbergang und fanden uns nach vielen Kurven und heissen Bremsen im kleinen \u00d6rtchen \u017daga wieder. 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