Während der Reise durch Slowenien und Kroatien konnten wir mit Mojo nur kleinere Touren unternehmen. Wir hatten uns erhofft, dass seine Form sich verbessern würde und wir nach und nach längere und anspruchsvollere Runden würden unternehmen können. Dies war leider nicht der Fall. Wir vermuteten, dass eventuell das deutlich spürbare Metall der Grund dafür sein könnte, denn ansonsten schien das Knie in Ordnung zu sein.

Etwa zeitgleich mit unserem Entschluss ergab sich die Möglichkeit, eine tolle kleine Wohnung auf dem Bödeli zu mieten – wieder mal ein gut getimter Zufall.

Mojo wurde tierärztlich vom Metall befreit und siehe da – unsere Vermutung schien sich zu bewahrheiten. Von nun an zeigte seine Formkurve steil nach oben und schon nach kurzer Zeit zeigte er wieder Moves, die er uns gut zwei Jahre vorenthalten hatte. Was für ein erfreulicher Anblick!

Nebst der tollen Wohnung fanden wir beide auch ideale Jobs und machten Stellvertretungen in der Region Interlaken.

Nach vielen Monaten improvisieren mit allen Vor- und Nachteilen genossen wir die Vorzüge von etwas geregelteren Tagesabläufen. Zugleich konnten wir wieder etwas ins Reisekässeli legen, denn der Wunsch nach einer weiteren Runde on the road war nach wie vor in uns.