Mojos Kreuzband-OP am linken Bein verlief gut. So unangenehm es für uns alle war, wieder an diesem Punkt zu stehen, so positiv war der Vergleich zur ersten Operation im vergangenen Jahr. Wir hatten gelernt. Rebi und Nils wussten, was es bedeutet, einen frisch operierten Mojo zu Hause zu haben. Auch Mojo wusste seine erarbeiteten Strategien prima einzusetzen und er erholte sich relativ schnell von den Strapazen.

Praktischerweise genossen wir im Berner Oberland in der ersten Phase der Reha traumhaftes Herbstwetter, was einerseits praktisch war im Bezug auf die Wunde am Bein, andererseits auch das „Warten auf bessere Zeiten“ deutlich angenehmer machte.

Als wir merkten, dass Mojo fit genug war, packten wir ihn wieder behutsam in seine Transportbox und fuhren los für erste kleine Ausflüge in der Schweiz.

Warum in die Ferne schweifen? Skandinavien in Kandersteg

Wieder einmal entdeckten wir – unweit von uns schon bekannten Gegenden – Ecken und Facetten der Schweiz, die uns tolle Erlebnisse bescherten.


Nebst Reisen und geniessen in der Schweiz warteten auch einige organisatorische Dinge auf uns. In unserer Homebase sortierten wir einige Dinge aus und stellten neue hinein. Ausgeräumt haben wir das Lager jedoch noch nicht, denn wir waren fest entschlossen, noch einmal loszuziehen.

In der Zeit bis dahin genossen wir es sehr, dass wir den Schritt zurück in den „Alltag“ noch nicht machen mussten. Noch nicht wieder den (mehr oder weniger sanften) Druck des durchgetakteten Lebens im Rücken spüren zu müssen. Sich nicht für etwas Zeit nehmen zu müssen, sondern die Zeit schon zu haben.

Geht auch: Campen auf der Baustelle