Der perfekte Platz zum Übernachten mit dem Bus ist beispielsweise an der Küste, umgeben von Natur, hat keine Häuser, Leute oder andere Camper in der Nähe, eine traumhafte Aussicht am Tag und keine Lichtverschmutzung in der Nacht, damit man den Sternenhimmel ungetrübt betrachten kann, man stört selber niemanden und macht nichts Verbotenes – und es gibt diesen Platz eigentlich nicht, oder zumindest höchst selten.
Unsere Erfahrungen in den letzten Jahren haben uns diese Realität aufgezeigt und wir sind längst nicht mehr enttäuscht, wenn wir nicht jede Nacht einen absolut traumhaften Platz finden.
Und dann findet man ihn doch; plötzlich und unerwartet. So geschehen bei uns kürzlich hier in der Bretagne.

Umso breiter war unser Grinsen deshalb, als wir an diesen idyllischen Fleck gelangten. Wunderschöne Stimmung am Abend, Sternenhimmel in der Nacht, kräftige Farben am Morgen, vor uns die weite Bucht und, abgesehen von wenigen Wanderern auf dem nahen Küstenweg, kein Betrieb. Ein Platz, wo wir die Seele baumeln lassen konnten, die Küste entlang wanderten, Tagebucheinträge nachführten und den Kaffee am Morgen mit Meeresblick schlürfen konnten. Ok, es war noch kalt und die Hecktüre blieb zu.
Eigentlich wäre dies ein Platz gewesen, um noch eine oder mehr Nächte anzuhängen. Doch wir waren uns schnell einig, dass wir diesen unglaublich schönen Ort lieber verlassen, bevor dessen Zauber aus irgendeinem Grund doch noch verfliegt. So hatten wir ihn einfach für eine kurze Zeit für uns, den Ort, an dem einfach alles passte…
Rebi: Mensch
Nils: grosser Hund
werweisen über die herkunft des haufens
Nachtrag: ok, wir sind ehrlich… Bei der Ankunft musste noch ein Kothaufen vermutlich hündischer, oder eventuell auch anderer Herkunft, per Robidog-Säckli beseitigt werden. Den an den Sohlen in den Bus zu schleppen, hätte den Zauber definitiv sehr schnell vertrieben!




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