Um Rebis Geburi im Ausland verbringen zu können, steuerten wir unser Nyumbani durch den wunderschön mit goldenen Lärchen verzierten Schweizer Nationalpark bis ins Val Müstair und noch ein klein wenig weiter. Wir wurden dabei verfolgt, im Städchen Glurns gestellt und durch das Tor der mittelalterlichen Stadtmauer abgeführt. Oder eher ausgeführt. Denn im kuschlig gefüllten Restaurant Steinbock stiessen wir auf Rebis tadellose Leistung an und feierten gleichzeitig, dass wir gemeinsam mit Thomas und Barbara unterwegs sein konnten, nachdem es wegen Mojos zweitem Unfall in Schweden nicht geklappt hatte.

Anders als in Skandinavien ist der Platz im Südtirol auf Strassen, Stellplätzen und Campings begrenzt. Es waren dermassen viele Wohnmobilisten unterwegs, dass es sehr schwierig war, zwei Plätze für uns zu finden. Hoch über Bolzano klappte es dann doch und wir erkundeten die Region der Seiser Alm bei sensationell prächtigem Herbstwetter. Italien – das bedeutet Maulkorbtragepflicht im ÖV, sowohl für uns Menschen, wie auch für Mojo. Wir alle kamen dieser Pflicht nach, ohne um uns zu beissen.


Als besonderes Geburtstagsgeschenk für Rebi wollten wir den Fanshop der Spatzen von Kastelruth besuchen. Rebi war jedoch so nervös, dass sie den Laden nicht betreten wollte, also flanierten wir stattdessen durch das herausgeputzte Örtchen, dessen Markt und durch den nahen Kofel-Park.


Fröhlich schritten wir dahin, den Ohrenwurm (oder -spatz?) trällernd…


Ab Kastelruth fuhren wir dann wieder ohne Begleitschutz weiter, durchs Val Gardena und weiter zu den Drei Zinnen, einer der vielen eindrucksvollen Formationen des Dolomiten-Gebirges. Nach jeweils ziemlich frostigen Nacht-Temperaturen genossen wir jeweils, dass die Sonne nach wie vor von einem wolkenlosen Himmel strahlte und uns jeweils wieder auftaute.